London...

...in kleinen Häppchen

Notting Hill

Notting Hill Gate. Julia Roberts und Hugh Grant lassen grüßen. Farbige Häuser, das Flair einer kleinen Insel und dann die Einkaufsmeile. Mit jedem Schritt, es ist wie verhext, tauchen immer mehr Menschen auf: Vintage Läden, Souvenir Shops, Antiquitäten, Buchläden – ein buntes Sammelsurium des Konsums. Wir verschließen uns nicht und kaufen. Die Sonne brennt. Wir suchen Linderung und finden sie im Hinterhof der Nursery. Zehn Minuten Wartezeit ruft der Kellner. Zu lang, findet Alex. „Bleibt“, sagen zwei Londonerin,“es lohnt sich.“

 

Tower

Drei Stunden London bei über 30 Grad. Uns lockt, trotz aller Bedenken, der Tower. Löwen bewachten damals dessen Eingang. Ihr Gebrüll war einschüchternd. Ihr Leben in der kalten Metropole sicherlich furchtbar. Die Raben sollen hier, falls sie jemals den Tower verlassen, das Ende der Monarchie verkünden. Berühmtheiten nutzten diesen Ort als Herberge oder wurden hier enthauptet. Wenn diese Mauern erzählen könnten... menschliche Tragödien à la Shakespeare. Unbewegt davon der Stein, der Fluss – Menschen, was bedeuten sie schon für die Ewigkeit?

 

Ganapati

Restaurant „Ganapati“ im Stadtteil Peckham: Endlich angekommen: Wir sind Meilen gewandert, über einen reißenden Fluß gefahren, standen, warteten, schwitzten und sitzen nun endlich zu Tisch bei der Elefantengöttin. Das Mangolassi lässt Großes erwarten und die Düfte aus der Küche tun ihr übriges. Eine freundliche Bedienung, Postkarten der Belegschaft aus Kroatien (Ein Omen für die nächste Reise?) und dann ein göttliches Curry. Der Weg hat sich gelohnt, Ganapati sei Dank.

mehr über unseren Londontrip findest du untenstehend

 


Tag 1

British Museum: ägyptische Mumien, römische Fresken, ein Buddha – unbewegt, groß, still – ruht am Treppenaufgang. Gekrümmte Mumien, Helme, Schwerter und das Spiel der Könige. Es könnte die Macher von Harry Potter im ersten Teil inspiriert haben. Filmsequenzen, Bilder tauchen in unseren Köpfen auf – hier scheinen viele Artefakte Künstler auf der ganzen Welt inspiriert zu haben. Unsere Inspiration lässt auf sich warten, zu drückend die Schwüle, zu voll die Säle. Trotzdem hinterlassen die Exponate wie Muscheln am Strand einen Eindruck, ob der Vergänglichkeit der Zeit, der eigenen Größe und wozu Menschen imstande sind, wenn sie Eifer (Glauben, Macht, wer weiß?) beseelt.

 

„... and let thy feet be set in midst of knowledge“ Tennyson

 

Charles Dickens House: Als Zwölfjähriger musste er aufgrund der Schulden des Vaters von der Schule abgehen und in einer Schuhcremefabrik arbeiten. Mit 25 Jahren war er gefeierter Star und bezog das Haus in der Chancery Lane mit seiner Frau Catherine und dem gemeinsamen Sohn. 9 Kinder sollten folgen, wovon eines im Babyalter verstarb. Seine Liebe zu den Kindern brach nie ab, jedoch zerbrach die Ehe mit Catherine, seiner „süßen Maus“, „seinem süßen Schweinchen“. Klein aber luxuriös sind die Räume des großen Schriftstellers mit dem Interesse und Herzen für die Arbeiter und einfachen Leute, waren seine Großeltern doch selbst noch Diener gewesen. In der Küche ist das Reich der Bediensteten und des Igels. Der Stachelträger war ein üblicher Hausgenosse im 19. Jahrhundert, der Ungeziefer vertilgte und nicht viel Platz wegnahm. Gemütlich sind die Räume, modern für die damalige Zeit, wie das Genie, die sie für kurze Zeit beherbergen durften.

 

Charterhouse: Elisabeth I und ihr Nachfolger James verbrachten hier Tage der Einkehr vor ihrer Krönung in der Westminster Abbey. Zu dunkel waren die Erinnerungen an die Zeit im Tower. Charterhouse hat aber selbst eine finstere Vergangenheit. Elisabeths Vater hatte den Abt des Charterhouses, nach dessen Weigerung, ihn als Oberhaupt der Kirche anzuerkennen, hängen, ausweiden und vierteilen lassen. Sein Arm wurde zur Abschreckung an das noch heute erhaltene Tor, heute erkennbar: gleich neben dem roten Briefkasten!, nageln lassen. Auch das Fundament birgt ein düsteres Kapitel der Metropole: Hier liegen Tausende von Pesttote vergraben. Heute leben 46 Männer und eine Frau! in den historischen Räumen aus der Tudorzeit. Allesamt mit schillernder Vergangenheit oder zumindest aus wohlhabenden Haus: Schauspieler, Politiker – ein jeder hat sein eigenes Sozial-, und manchmal noch Arbeitsleben. Nur eines ist gewiss: Das Charterhouse verlässt nach Eintritt niemand lebendig. Klingt gruselig? Wer die entspannten und fröhlichen Gesichter der Tourguides sieht, allesamt Bewohner der großen Anlage, wird anderer Meinung. Hier ist ein Platz zum Sterben, aber auch ein sehr guter zum Leben. Wir sind begeistert ob der Ruhe, der ehrwürdigen Stille in diesem faszinierenden Gebäude und kehren ein, um im eigens betriebenen Café die Wirkung bei Kaffee und Tee nachklingen zu lassen.

 

Tower/Towerbridge: Am Himmel fliegen die Möwen und Flugzeuge. Londons Herz – eine einzige Baustelle und wir sind nach langer Wanderung – zu spät. Hinter Baufahrzeugen erhaschen wir einen Blick auf das Wahrzeichen. So viele Menschen, dicht an dicht gedrängt. Der Tower mit seiner unheimlichen und royalen Geschichte lockt. Ernst erscheinen noch heute die grauen Steinquader. Kommen wir wieder? Werden wir einen Blick hinter diese dicken Mauern werfen? Ich bin mir angesichts meiner schmerzenden Füße nicht sicher. Sprachfetzen – englisch, spanisch, französisch, drängen an das Ohr. London, die Weltstadt – erstickend beeindruckend.

 

Restaurant „Ganapati“ im Stadtteil Peckham: Endlich angekommen: Wir sind Meilen gewandert, über einen reißenden Fluß gefahren, standen, warteten, schwitzten und sitzen nun endlich zu Tisch bei der Elefantengöttin. Das Mangolassi lässt Großes erwarten und die Düfte aus der Küche tun ihr übriges. Eine freundliche Bedienung, Postkarten der Belegschaft aus Kroatien (Ein Omen für die nächste Reise?) und dann ein göttliches Curry. Der Weg hat sich gelohnt, Ganapati sei Dank.

 

 Frank´s – die Bar über den Dächern Londons, immer noch Peckham: Auf Empfehlung unseres Kellners landen wir gleich rechts neben dem Kino beim Aufgang zum Frank´s im 9. Stock. Rosa Treppenhaus, beeindruckende Security, psychedelische Musik, wir fühlen uns wie in der Matrix, dann betreten wir die Dachterasse. Der Geheimtipp hat sich rumgesprochen, aber die Aussicht ist auch wirklich grandios. Bei Bier und Cider lassen wir unsere Blicke schweifen. Hochhäuser, Kräne, über unseren Köpfen Flugzeuge. Diese Stadt boomt, brodelt und während die Historie das Fundament bildet, recken die Türme sich gen Moderne. Cheers, London!

 

Tag 2

Persehone´s Books, Soho: Kleiner Laden mit viel Charme, Holz und Papier. Zwei Frauen empfangen uns freundlich und füllen unsere Wasserflaschen während wir uns den liebevoll eingebundenen Bänden widmen, Lesezeichen inklusive, immer im Muster des Inlays. Ansonsten herrscht seriöses Cremeweiß auf den Buchdeckeln. Inhaltsangaben sind an den Holzregalen angebracht. Hier wird die Liebe zum Buch sichtbar. Eine kleine, feine Auswahl an literarischen Leckerbissen für Leser, denen neben Inhalt auch die Form wichtig ist. Schön, dass es so etwas in Zeiten von Kindle und Co. noch gibt. Papier, Holz, gute Laune, danke für diese Geschäftsidee.

 

Natural History Museum: Der „Wild Garden“ vor dem Museum erinnert uns an das eigene Stück Grün vorm Haus. Drinnen im Museum: Schwüle, Menschenmassen und die Dinos müssen sich unter einer niedrigen Decke ducken. Dann plötzlich: gespenstisches Blau: Ein Tyrannosaurus Rex ist zum Leben erwacht. Um ihn surren die Kameras. Wir halten drauf – eine tolle Erinnerung für die Kinder. Dann Erschöpfung und nach wenigen Metern durch dichtes Gedränge bei 30 Grad, drängen auch wir – nach draußen, Luft und der Blicke auf ein faszinierendes Gebäude wie aus 1001 Nacht. Die Wasserspeier sind Drachen und wirken lebendig im Glanz der Sonne. Wir ziehen weiter ins Victoria und Albert Museum nebenan. Schön, schön – und jetzt ein Kaffee im hinteren unendlich noblen Speisesaal. Wir fühlen uns wie Könige. Ob diese zur Zeit auch so schwitzen wie wir? Zwei Frauenskulpturen tragen die Schwere des Kamins, Säulen, barocker Überschwang und dazu ein heißer Earl Grey und ein Kaffee. Die Sinne sind überlastet. Der Genuss tritt erst verspätet ein. Alex drängt: Buckingham Palace. Die Wachablösung haben wir wohl verpasst. Egal, wir freuen uns trotzdem. London extrem – das hatten wir nicht erwartet.

 
Buckingham Palace: Riesig, beeindruckend und die Garde schwitzt unter Bärenfellmützen. Wir ziehen an den Massen vorbei in Richtung Marstall.

 

 Königliche Ställe: 11 Pfund Eintritt – 2 Pferde – eine Menge Kutschen und eine große Enttäuschung. Die edlen Pferde der Queen, Namensgeberin derselben, weilen derweil in Holland Park. Alex ist zum Glück draußen geblieben, das hat sich nicht gelohnt.

 

Pubbesuch und Garden Museum: Wir haben royale Karten gekauft und gleich fertig gemacht. Heide hat Prinz Charles bekommen:0) Der Cider steckt mir in den Glieder. Das Garden Museum liegt gleich gegenüber vom Parlament. Ein Cappuccino soll´s richten. Lange schwere Holztische – Gartendüfte wehen zu uns herüber – ein guter Tipp. Big Ben verhüllt sein berühmtes Antlitz, auch er eine Baumaßnahme. Irgendwie ist der heutige Tag anders als der gestrige: lauter, anstrengender, voller. Wir sind platt aber immer noch neugierig.

 

Westminster Abbey: Was für ein Anblick. Majestätische Größe die der Lärm nichts anzuhaben scheint. Wir haben keine Tickets, sind zu spät – ein Verlust – schade. Weiter der Masse folgen.
Downing Street: Polizeipräsenz überall. Hier gehen die Mächtigen ein und aus. Weiter immer weiter – ein Spektakel links – Uniformierte mit Stiefeln, die die Parade wie Hip Hopper tanzen. Vermutlich ist das eher ihren spektakulär hohen Stiefeln als ihrem britischen Humor zu verdanken. Ein Pferd erscheint, geschmückt wie auf einem Gemälde. Lässig dirigiert sein ebenfalls schmucker Reiter mit einer Hand das große Tier durch die staunende Menge – britisches Understatement. Weiter zu Lord Nelson – wie Getriebene zum Leicester Square. Orlando Bloom spielt hier, aha – Ian Mc Kellen als „King Lear“ - ausverkauft – interessant. Rechts vom Lego Store der M&M Store, hier treffen wir Minji, unsere Gastgeberin, aber erst in zwei Stunden. Weiter zum Reckless-Record-Store – kein Prog nach Alex Geschmack. Wir stranden im „The Ship“ und gehen vor Anker bei Bier und Cider. Dreißig Minuten dauert die Fahrt, dann geht es weiter: China Town wartet!

 

 

 

China Town mit Minji: Eine vierköpfige Familie aus den Niederlanden und wir bilden die heutige Reisegruppe. Minji, eigentlich Computerspezialistin, bietet diese Tour an, um mal mit Menschen zu kommunizieren, wie sie sagt. Der Einstieg in die Geschichte von China Town gelingt spielerisch. Karten von chinesischen Einwanderern mit Kurzvita. Jeder erhält die Möglichkeit für ein bis zwei Gedankenspiele in die Haut eines Einwanderers zu schlüpfen. Wir spielen mit und fühlen uns an die heutige Flüchtlingsdebatte erinnert. Während Amerika, dem Goldrausch sei dank, Arbeitskräfte dringend benötigte, durften Einwanderer ihre Familien nachholen. Das erste „China Town“ gab es daher in San Francisco. Doch durch den Eroberungswillen der Briten fanden viele in China stationierte Soldaten und deren Familien Geschmack an der exzellenten asiatischen Küche. Diese wollten die Rückkehrer auch in ihrer alten Heimat nicht missen. Durch die Industrielle Revolution wurde der Wunsch nach fleißigen und günstigen Arbeitskräften befeuert, daher lockerte die britische Regierung ihre Einwandererpolitik. Nach amerikanischem Vorbild bildete sich in London ein China Town, dass kulinarisch und kulturell seine Wurzeln in Fernost hatte, sich jedoch dem britischen Geschmack anzupassen wusste.

 

Minji zeigt uns die kleinste und älteste Bücherei und deren Kalligraphie-Abteilung. Sein Besitzer hatte zur Zeit der Kulturrevolution im Hide Park beim SpeakersCorner Maos rotes Büchlein unter die Zuschauer gebracht. Da es reißenden Absatz fand, eröffnete er eine Bücherei, der Grundstock für das heutige Geschäft.

 

Wir wissen jetzt, dass die Pinsel aus Schafs- oder Kaninchenhaar sind, das die Tusche mit  Wasser im Tuschstein verrieben wird und dass das Papier eine bestimmte Stärke haben muss.
Im Anschluss gehen wir zu einem Geschäft mit 400 jähriger Tradition. Hier werden Kräuter und Gewürze vertrieben – eine Apotheke aus Fernost. Wir sind begeistert ob der Fülle an Gerüchen und der faszinierenden Welt der Tiegel, Töpfe und geheimnisvollen Rezepturen. Stolz erzählt uns der Geschäftsführer, dass hier auch die Royals für sich einkaufen lassen. Und so etwas spricht sich schnell herum. Das Unternehmen expandiert und besitzt bereits Ableger in anderen europäischen Städten. Erfolgreich muss man sein, wenn man in China Town überleben oder gar Gewinne machen möchte. Die Mietpreise sind astronomisch hoch und manch ein Geschäft hat Sponsoren, die durch ihr Engagement das alte Flair in dem Viertel bewahren wollen.

 

Zum Abendessen gibt es Crepes. Ein typisch chinesisches Frühstück, erklärt uns Minji. Das französische Pfannküchlein hat also auch in Fernost Spuren hinterlassen und avancierte dort dank chinesischer Würze zu einer Spezialität. Wir genießen unsere Crepes mit Ei, Lauch, Sojasoße und zerstampften Chips. Die Chinesen legen Wert darauf, dass nicht nur der Geschmack stimmt, sondern auch dass die Konsistenz mit Raffinesse überzeugt. Bubble Tea (Sargo mit Mango und Kokosmilch) und Bun´s, die an Germknödel mit würzig weicher Füllung erinnern, bilden den kulinarischen Abschluss. Minjis junge Begleiterin gesteht mir zum Abschluss, dass ihr Traum ein Haus im Grünen ist.

 

Danach verabschieden wir uns in die Nacht. Überall Menschen, Akrobaten, Musiker. Gesichter ziehen an uns vorbei. Die Welt versammelt am Leicester Square. Wir wollen nach Hause. Der Spaziergang von Hammersmith wird zu einer Wanderung. Es ist dunkel. Irgendwann kommen wir an und sind platt. Das war heute zu viel: zu viel Lärm, zu viele Menschen, zu viel Hitze, zu viel Abgase. Ich bekomme langsam Heimweh. Wir beschließen, für den letzten Tag die großen Attraktionen hinter uns zu lassen.

 

Tag 3

Notting Hill: Es ist der heißeste Tag in London. Alex kann nicht online einchecken. Wir fahren mit dem Bus. Ziel: Notting Hill Gate. Julia Roberts und Hugh Grant lassen grüßen. Farbige Häuser, das Flair einer kleinen Insel und dann die Einkaufsmeile. Mit jedem Schritt, es ist wie verhext, tauchen immer mehr Menschen auf. Vintage Läden, Souvenir Shops, Antiquitäten, Buchläden – ein buntes Sammelsurium des Konsums. Wir verschließen uns nicht und kaufen. Die Sonne brennt. Wir suchen Linderung und finden sie im Hinterhof der Nursery. Zehn Minuten Wartezeit ruft der Kellner. Zu lang, findet Alex. „Bleibt“, sagen zwei Londonerin,“es lohnt sich.“ Wir warten und treten ein. Eine grüngekachelte Oase im Hinterhof. Über uns der Ventilator, freundliche Bedienung. Der Kellner bietet drei Sprachen an: französisch, italienisch und englisch. Avocadotoast, Farmsalat, Wasser mit Gurke – wunderbar, hier bleiben wir!

 

Es werden Pläne geschmiedet. Drei Stunden London bei über 30 Grad. Uns lockt, trotz aller Bedenken, der Tower. Löwen bewachten damals dessen Eingang. Ihr Gebrüll war einschüchternd. Ihr Leben in der kalten Metropole sicherlich furchtbar. Die Raben sollen hier, falls sie jemals den Tower verlassen, das Ende der Monarchie verkünden. Berühmtheiten nutzten diesesn Ort als Herberge oder wurden hier enthauptet. Wenn diese Mauern erzählen könnten. Menschliche Tragödien à la Shakespeare. Unbewegt davon der Stein, der Fluss – Menschen, was bedeuten sie schon für die Ewigkeit?

 

Und dann sind wir drin: Die Kronjuwelen ziehen an uns vorüber wie die Nonnen aus den BluesBrother Filmen. Wir stehen auf dem Förderband und es glitzert, funkelt – schwer, staatstragend. White Tower mit all seinen Waffen erinnert daran, dass der Tower auch eine Verteidigungsanlage ist. Die Raben schreien, das Gras im Innenhof ist gelb. Die Steine bergen eine wohltuende Kühle. Hinaus in die Hitze, der letzte Cider im Railstation Pub in der Liverpool Street. Was für ein Abschluss!

 

Fazit: London ist eine/mehrere Reisen wert. Hier zu leben lässt es sich wohl nur als Reicher. Zu eng, zu laut, zu viel von allem. Wir haben ganz viel Kultur und Kunst genossen und auch die Vielfalt war spannend – gefällt. Jedoch scheint jede Großstadt ihren Mythos zu haben, der in Einzelschicksalen zerfällt. Freundlich, daran haben auch die Jahrhunderte nicht geändert, ist solch ein Moloch, solch ein Koloss nur zu den Mächtigen und Reichen. Die anderen staunen, bewundern und sinken wie Sedimente ab und bilden das Fundament auf dem diese Städte ruhen. Aber der Traum vom Großen bleibt und schon bald lockt wieder eine Metropole, lockt mit ihren Reichtümern, zeigt alles und bleibt einem doch für immer verschlossen.


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Postkarte: Tiger
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